Picasa, Stärken und Tücken

Olaf am 2012-01-08

Picasa ist ein kostenloses Bild-Verwaltungs- und -Bearbeitungsprogramm von Google. Es steht für Linux, Windows und Mac zur Verfügung.

Picasa eignet sich, um gerade große Bildmengen zu verwalten. M.E. besonders schön ist die Möglichkeit durch die auf dem PC (bzw. im LAN) vorhandenen Bilder zu scrollen: Links zeigt Picasa Verzeichnisse, rechts die Bilder in den Verzeichnissen. Scrollt man nun rechts, sieht man früher oder später alle Bilder die auf dem PC vorhanden sind.

Besonder interessant auch die Personenverwaltung: Picasa sucht in Bildern automatisch nach Gesichtern. Diese lassen sich benennen und öhnlich einem Spam-Filter lernt Picasa bei jeder neu benannten bzw. hinzugefügten Person dazu. Daraufhin macht es auch Vorschläge (die zum allergrößten Teil die richtige Person zeigen).

Picasa startete plötzlich nicht mehr. Die Suche im Internet förderte die Google Hilfsseite zu Tage, auf der eine deinstallation inklusive der Datenbank empfohlen wird. Die Datenbank wird bei einer erneuten Installation dann wieder initialisiert. Dies ist eine ganz schlechte Idee! Hiervon ist definitiv abzuraten! Von den ca. 300.000 indizierten Bildern mit weit über 200 Personen die ich benannt hatte war nach der Deinstallation der Datenbank nichts mehr übrig. Da ich keinen anderen Weg sah Picasa wieder ans Laufen zu bekommen, habe ich das Backup nicht wieder eingespielt (Picasa funktierte ja sowieso nicht mehr) und lasse nun alles neu indizieren. Ein Vorschlag des Picasa Forums setze ich nun jedoch um: Filme werden nicht mehr aufgenommen - vielleicht hiltf's. Sollte Picasa erneut den Geist aufgeben scheint das Programm wohl doch nicht so gut zu sein...

Will man Picasa für Bilder nutzen die auf einem Netzlaufwerk bzw. auf einem NAS liegen, bietet sich das ebenfalls kostenlose PicasaStarter an. Diese kleine Anwendung ermöglicht eine Datenbank für verschiedene Benutzer zur Verfügung zu stellen. Weiterhin ist es möglich verschiedene Datenbanken zu erstellen und auch diese zwischen verschiedenen Nutzern und Computern im LAN zu teilen. Zusätzlich kann PicasaStarter eine portable Version von Picasa erstellen.

picasastarter105.jpg 

Ein schneller kostenloser Bildbetrachter (nicht zum durchgängigen organisieren von Bildern) ist Irfanview


Die Zukunftsstudien von Ericcson beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen der "vernetzten Gesellschaft". Ericsson behauptet, diese Gesellschaft würde jetzt gerade neu entstehen, nämlich durch die Vernetzung und die sich damit ergebenden Möglichkeiten. 

Ericsson: Networked Society


Die Software DyMy (Deniable, anonymous public-private notification system) ermöglicht es Nutzern anonym Nachrichten zu tauschen.

Hierbei geht die Software noch weiter: Jeder kann Nachrichten schreiben. Zunächst sind alle Nachrichten öffentlich, d.h. jeder der die Webseite betritt kann die geschriebenen Texte auch lesen.

Nun kann es aber sein, dass nicht gewünscht wird, dass jeder einen Text lesen kann: Anton schreibt Berta, dass er sie treffen möchte. Caesar möchte dies aber nicht.

Da das System keine Benutzer kennt, kann Caesar gar nicht wissen, dass Anton an Berta geschrieben hat! Es gibt die Möglichkeit Absender und Empfänger anzugeben, dies ist aber keine Pflicht (und dient somit nur der Möglichkeit schnell Nachrichten zu finden, für den Fall, dass viele vorhanden sind).

Anton kann aber eine Nachricht schreiben, die nur jeman (hier Berta) mit einem Code lesen kann: Anton schreibt eine Nachricht, gibt einen "Code" (Text oder Zahl in nahezu beliebiger Länge) an und nur jemand der diesen Code besitzt kann die Nachricht sehen: Caesar weiß diesen Code nicht (Berta muss ihn kennen).

Das besondere an DyMy ist, dass jede Nachricht nur für eine bestimmte Zeit erhalten bleibt, und danach automatisch aus der Datenbank gelöscht wird! Verschiedene Zeiten lassen sich einstellen: Von 1 Minute (nach dem Verfassen) bis zu 24 Stunden danach. Außerdem ist es möglich, dass eine Nachricht gelöscht wird, sobald sie das erste Mal gelesen wurde! Durch diesen Mechanismus kann Caesar noch nichteinmal Berta die Nachricht zeigen die vielleicht für sie dort bereit lag.

Die Webseite von DyMy bietet direkt die Möglichkeit das Programm zu nutzen: Eine Installation auf einem eigenen Server ist nicht notwendig (aber möglich, vorausgesetzt man kann PHP und MySQL nutzen).

 


EtherPad (mittlerweile von Google gekauft) ist ein Online-Textverarbeitungsprogramm das mehreren Personen erlaubt gleichzeitig (!)  an einem Text zu arbeiten. Google selbst betreibt zwar keinen EtherPad Server mehr, hat aber auf der EtherPad Seite einige Links zu Anbietern.

 


Matterhorn ist eine OpenSource Lösung zum Verwalten von Audio und Video Inhalten die aus dem Lehrbereich stammen (Univerität / Schule).

Matterhorn bietet hierzu nicht nur die Möglichkeit die Inhalte in einer Datenbank zu erfassen, sondern diese auch direkt zu bearbeiten (schneiden; kombinieren von Präsentation, Video und Ton; etc.) . Nachdem die Inhalte mit  Matterhorn bearbeitet wurden, können Lernende darauf Online zugreifen - es gibt allerdings auch die Möglichkeit andere Verbreitungskanäle zu wählen.


Bootstrap von Twitter erlaubt (modernes) Webdesign einfach und schnell zu erledigen: Verschiedene in Bootstrap zusammengefasste Frameworks erleichtern den Aufbau von Webseiten, Formularen etc: Grundlegende Formatierungsmöglichkeiten mittels CSS werden für Schriften, Formulare, Buttons, Tabellen, Raster, Navigation und weitere Inhalte direkt mitgeliefert.


Warum ein eigenes Programm? Weil es das gewünschte nicht gibt oder eben einfach wegen des Geldes? Gute Gründe gibt es viele.


Das kostenlose .NET Tool VOBJoin.Net fügt .VOB Dateien schnell und leicht zusammen: Einfach die Dateien auswählen (Drag&Drop funktioniert ebenfalls) und den Zusammenfügen-Knopf klicken. Mit zwei weiteren Buttons lässt sich noch die Reihenfolge der VOBs vor dem Zusammenfügen verändern.

vobjoinnet.png


Lightworks ist ein kostenloses Videoschnittprogramm (OpenSource), das u.a. auch schon mit Adobe Premiere verglichen wurde. Es bietet nicht-lineare Editierfunktionen und scheint ganz gut zu sein.

Auf Youtube finden sich verschiedene Videos die eine Demo des Programmes zeigen - auf deutsch, wie auch auf englisch.


Open-Xchange Server: Die ideale Lösung für mittelständische Unternehmen, Bildungseinrichtungen und öffentliche Verwaltungen, die ihren eigenen E-Mail- und Groupware-Server betreiben wollen. So beschreibt die Webseite das Produkt selbst.

Open-Xchange Server Edition eignet sich hervorragend für die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen, wobei beispielsweise E-Mail- und Management-Dienste weitergenutzt werden können.

Open-Xchange Advanced Server Edition ist eine einsatzbereite und vorkonfigurierte Groupware für professionelle Anwender, die bereits mit Betriebssystem ausgeliefert wird.

Das Produkt kann auf einem eigenen Server betrieben, jedoch auch als Software as a Service (SAAS) gemietet werden.